Madama Butterfly

Giacomo Puccini

"Der Konflikt zwischen den sich fremden Kulturen wurde schonungslos und prägnant erzählt wie auch die Schwächen und Illusionen aller handelnder Personen wertfrei ausgeleuchtet. Das war ebenso stimmig wie spannend. So soll eine Operninszenierung sein."

DAS OPERNGLAS, J.B Report, 03.2019

"Die Personenführung ist in ihren Details intelligent und ansprechend. Das Ausmaß der Tragödie kommt gut zur Geltung."

“Regisseurin Béatrice Lachaussée erzählt die Handlung ohne unnötige Zutaten und ohne moralischen Zeigefinger und bleibt dem Werk dennoch nichts schuldig.“

WESER KURIER, Wolfgang Denker, 27.12.2018

Die spanische Stunde/ Das Kind und der Zauberspuk

Maurice Ravel

« Komische Momente, Augenblicke voller Poesie, aber auch surreale, für das Kind alptraumhafte bedrohliche Situationen wechseln sich in der Folge miteinander ab. »

DER OPERNFREUND, Michael Cramer, 27.09.2016

Die Verkaufte Braut

“Béatrice Lachaussée legt Wert auf authentische Charaktere./.../Langweilig oder banal wird-bei aller Ungekünsteltheit-eigentlich nichts bei dieser Inszenierung./.../Das Blumenballett des Chores ist köstlich, der Auftritt der Zirkustruppe ins Schlussakt poetisch, fantasievoll und überdreht.“

AACHENER ZEITUNG, Armin Kaumanns, 06.06.2016

„Lachaussée hört der Musik aufmerksam zu. Und die zeigt, was in den Menschen vor sich geht. (...) Die Regisseurin nimmt die Menschen und ihre Gefühle ernst. Die zarten Elegien der Marie, die Ausbrüche des Micha, auch die Seelennöte des unsicheren Vašeck inszeniert Lachaussée so menschlich wie sie Smetana komponierte.“

„Ein schöner Saisonausklang in Aachen. Das Publikum zeigte sich rundum zu frieden.“

OPERNNETZ, Pedro Obiera, 16.06.2016

Béatrice und Bénédict

Hector Berlioz

Die 2014 mit dem Studio-Preis der Götz-Friedrich Stiftung ausgezeichnete Regisseurin Béatrice Lachaussée geht in ihrer ersten Arbeit für eine “normale” Opernbühne von diesen Irrungen und Brechungen aus. Orientierungslos stolpern die Figuren durch ein Labyrinth, das in dem von Werner Hutterli gebauten Einheitsbühnenbild durch einfachste Holzelemente angedeutet ist. Im Lauf der beiden kurzen Akte unterstützen diese Baukörper in vielfältiger Weise die lebendige Personenführung in den raffiniert-anmutigen Kostümen von Nele Ellegiers: als Gefängnis der eigenen Gefühle, als Stellvertreter der Menschen, mit denen ein Dialog nicht möglich scheint, als Waffen in der Vergegenwärtigung von Béatrices Alptraum und schließlich als Symbol neuer Ordnung ber der abschließenden Doppelhochzeit.
Die ebenso sensible wie verschmitzte Inszenierung lebt vom Luzerner Ensemble und seinem engagierten Einsatz.

Ein Glücksfall wie die Juwelen dieser wehmütigen Komödie zum Funkeln gebracht werden! Die beeindruckende Produktion zeigt, wie viel abgeklärte Heiterkeit und verschattete Melancholie in diesem Spätwerk stecken.

OPERNWELT, Anselm Gerhard, 05.03.2016

Leben und Farbe gewinnt die Produktion durch die ausgefeilte Personenführung von Regisseurin Béatrice Lachaussée im glücklichen Verein mit der Spielfreude der Darsteller und den augenzwinkernd diverse Rollenklischees punktgenau bedienenden Kostümen von Nele Ellegiers.

OPERNGLAS, C. Fischer, 03.2016

Tagebuch eines Verschollenen/ Sâvitri

Leoš Janáček/ Gustav Holst

"Quasi vis-à-vis der Kölner Oper befindet sich das Kolumba-Museum. Vom Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor errichtet liegt es hinter der ersten Häuserzeile auf der anderen Seite der Nord-Süd-Fahrt. Dort zu inszenieren ist eine ungemein mutige Idee. Aber eine schlüssige, wenn es die Sänger schaffen, sich so behutsam und schwindelfrei durch die Kunst zu bewegen. Und wenn eine Regisseurin wie Béatrice Lachausée so bezugsreich mit den Räumen und dem, was darin gezeigt und ausgestellt wird, inszeniert !"

KLASSIKFAVORI, Sabine Weber, 01.06.2015

"…die originelle Auswahl der beiden Kompositionen machten den Abend zu einem eindrucksvollen, Ereignis :”/”Die junge französische Regisseurin Béatrice Lachaussée, die in Köln bereits mit ihrer Inszenierung von Wolfgang Rihms “Jakob Lenz” aufgefallen war last Zefka hinter einem Paravent erscheinen und entrückt auch die Liebesbegegnung mit Janek in diese Schattenspielwelt."


FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, Josef Oehrlein, 03.06.15

Jakob Lenz

Wolfgang Rihm

»Béatrice Lachaussées Inszenierung von „Jakob Lenz“ in der Trinitatiskirche ist der Höhepunkt der Opernsaison.«

„Was den Raum anbelangt, so stellt er /.../seine gute Eignung als Spielstätte unter Beweis – freilich unter der Maßgabe, dass jemand mit ihm so fantasievoll-erschöpfend umzugehen weiß wie die Regisseurin Béatrice Lachaussée und ihre Bühnenbildnerin Nele Ellegiers.“

„Lachaussée stellt eine völlig unverkrampfte und also plausible Verbindung zwischen beiden [die Kirche als Spiritueller Ort und diesem doch sehr „weltlichen“ Sujet- der Darstellung eines Künstlerschicksals zwischen Genie und Wahnsinn.] her.“

„Wie sich überhaupt die Personenführung stets aufs Neue zu sinnhaft-eindringlichen Tableaus verdichtet.

KÖLNER STADT ANZEIGER, Markus Schwering, 24.03.2014

„Wie man gerade durch Verzicht auf äußerliche Opulenz zum Kern eines Stückes vordringt, zeigte am selben Wochenende die Oper Köln bei einer Neuproduktion von Wolfgang Rihms Kammeroper „Jakob Lenz“ in der Trinitatiskirche. Die junge Regisseurin Béatrice Lachaussée nutzt die ungewöhnliche Ausweichspielstätte vorbildlich, indem sie das gesamte Kirchenschiff zur Bühne macht. Ein schmaler Gang teilt die einander gegenüberliegend aufgestellten Besucherreihen, führt buchstäblich als Schicksals-Grat, vom Schreibtisch zum Altar, vom Bett zur Kanzel und schließlich, am andern Ende der Kirche, hinauf zu jenem Kummerfelsen, von dem sich der irre gewordene Dichter Lenz in den Abgrund stürzen wird.

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, Christian Wildhagen, 01.04.2014

Biedermann und die Brandstifter

Šimon Voseček

„An der Inszenierung der jungen Regisseurin Béatrice Lachaussée hätte Max Frisch wohl seine Freude gehabt: In die Halle des Semperdepots hat Lachaussée eine riesige, Kohle produzierende Maschine hineingebaut: Das Ehepaar Biedermann sitzt also von Beginn an auf einem Haufen Kohle, erkennt die selbstverschuldete Brandgefahr dennoch nicht.“

Ö1 RADIO - MORGEN JOURNAL, Mittwoch 18. September 2013

„Béatrice Lachaussée und ihrem Team gelang mit der geschmackvoll stringenten Regie eben im 30er-Jahre-Stil ein prächtiger Einstand. Sie machte im weitläufigen Semperdepot mit wenig Aufwand und substanzieller Personenführung viel Stimmung“

WIENER ZEITUNG, Daniel Wagner, 18.09.2013

„Von der klassischen Eleganz der 1920er-Jahre auch die Kostüme (Nele Ellegiers), beeindruckend mächtig sowie harmonisch sich in Sempers Architektursprache einfügend das Bühnenbild (Dominique Weisbauer), präzise die Zeichnung der Charaktere (Inszenierung: Béatrice Lachaussée): Frauen an die Bühnenmacht!“
„Eine ganz feine Sache.“

DER STANDARD, Stefan Ender, 18.9.2013

agenda

18.01.2020
Theater Osnabrück