Biografie

Die deutsch-französische Opernregisseurin Béatrice Lachaussée ist in Paris geboren und aufgewachsen. Sie studierte Philosophie an der Sorbonne in ihre Heimatstadt, dann Musiktheater-Regie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Neben dem Studium hospitierte sie bei Regisseuren wie Andrea Breth, Christof Loy, Torsten Fischer, Jérôme Deschamps und assistierte Olivier Py und Carlos Wagner. Sie absolvierte ihr Regiestudium mit der Inszenierung von Dido und Aeneas von Henry Purcell.
Als Regisseurin debütierte Béatrice Lachaussée im September 2013 mit Biedermann und die Brandstifter von Šimon Voseček, einer erfolgreichen Welturaufführung der Neuen Oper Wien. Im März 2014 inszenierte sie für die Oper Köln Jakob Lenz von Wolfgang Rihm in der Trinitatiskirche und gewann den Götz-Friedrich Studio Preis für die beste Kammeroper Inszenierung 2013/2014 im deutschsprachigen Raum.
Im Kolumba Museum in Köln führte sie 2015 die Regie von Janàčeks Tagebuch eines Verschollenen und Sâvitri von Gustav Holst. Zuletzt inszenierte sie Béatrice et Bénédict am Luzerner Theater und Die verkaufte Braut am Theater Aachen. September 2016 eröffnete sie die Spielzeit der Kölner Oper mit einem Doppelabend von Ravel Die spanische stunde und Das Kind und der Zauberspuk unter der musikalischen Leitung von François-Xavier Roth. Zuletzt führte sie die Regie von Madama Butterfly am Stadttheater Bremerhaven.

Béatrice Lachaussée arbeitet regelmäßig im Team mit der deutschen Bühne- und Kostümbildnerin Nele Ellegiers und mit der österreichischen Bühnenbildnerin Dominique Wiesbauer. Zusammen wurden sie als Semi-Finalistinen des RING AWARD 2017 in der Steiermark nominiert.

Nächste Spielzeit ist sie am Stadttheater Osnabrück eingeladen und wird dort La Cenerentola von Rossini inszenieren. Im März wird sie die Weltpremiere der Kinderoper Ein Lied für den Mond von Mathilde Wantenaar am Dutch National Opera in Amsterdam insenieren, die auf Tournee nach Madrid, München, Brüssel und im festival d’Aix-en-Provence spielen wird.

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©Anouk Marty

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18.01.2020
Theater Osnabrück