© Anouk Marty


Biografie

Die deutsch-französische Regisseurin Béatrice Lachaussée studierte Literatur, Germanistik, Philosophie in ihre Heimatstadt Paris und Musiktheater-Regie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

2013 wurde die Welturaufführung Biedermann und die Brandstifter von S.Voseček Ihr Debüt an der Neuen Oper Wien. Als regelmässige Gastregisseurin der Oper Köln inszenierte dort Béatrice Lachaussée Jakob Lenz von W. Rihm, das Tagebuch eines Verschollenen L. Janacek/ Sâvitri G. Holst, Die spanische stunde/ Das Kind und der Zauberspuk M.Ravel, Hijob W. Hiller. Ihre Regie von Jakob Lenz wurde mit dem Götz Friedrich Studio Preis 2014 ausgezeichnet.
Sie gastierte unter anderem an Operhäusern wie Dutch National Opera Amsterdam, am Luzerner Theater, Opera Zuid in Maastricht und am Theater Aachen. Neben den zeitgenössischen und selten gespielten Stücke hat sie auch Klassikern des Opernrepertoires inszeniert: Madame Butterfly, La Cenerentola, die Verkaufte Braut, Béatrice et Bénédict.

Während der Corona Pandemie inszenierte Béatrice Lachaussée 2020 die Welturaufführung von Een Lied voor de maan komponiert von Mathilde Wantenaar an der Dutch National Opera als Stream version. Sie drehte ihren ersten Kurzfilm Nous avons fait la nuit basiert auf Mélodies von Francis Poulenc und Maurice Ravel mit dem N.O.F in der Schweiz. Eine live-stream Premiere fand ebenfalls statt für ihre neue Produktion von La voix humaine und l’heure espagnole für Opera Zuid in Maastricht.

2021 arbeitet Sie zum ersten Mal zusammen mit dem Zeichner und Vidéo Designer Grégoire Pont für Ihre Inszenierung von Hänsel und Gretel an der Oper Köln, gemeinsam mit der Bühne und Kostümbildnerin Dominique Wiesbauer und unter der Leitung vom GMD François-Xavier Roth.